Landschaft und Gewässertypen in Mittelschweden

 

Die mittleren Landesteile sind abwechselnd von Wäldern und landwirtschaftlichen Nutzflächen bedeckt. Hier gibt es weite Ebenen, unter anderem rund um die großen Seen Vänern, Vättern, Hjälmaren und Mälaren. Weiter nördlich gibt es dann mehr Wälder. Ganz Mittelschweden bietet sehr vielfältige Landschaftsformen und Gewässer. Für den Angler bedeutet das erstklassige, abwechslungsreiche Fangmöglichkeiten.

 

   In den großen Seen in Mittelschweden - Mälaren, Hjälmaren, Vättern und Vänern – ist das
   Sportangeln frei.

 

Der Gewässercharakter

In Mittelschweden gibt es alles – von vielen tausend kleinen Waldseen bis hin zu unzähligen großen und kleinen nährstoffreichen Seen in den weiten Ebenen.

 

Die großen Flüsse Klarälven und Dalälven durchfließen Mittelschweden, und der Ljusnan liegt an der Grenze zwischen Mittel- und Nordschweden. Der Dalälven fließt von Nordwesten nach Südosten und mündet ca. 150 km nördlich von Stockholm in die Ostsee. Der Klarälven fließt im Prinzip südwärts und mündet in den größten See Schwedens und der EU, den Vänern. Vom Vänern aus führt der Göta älv bei Göteborg hinaus in die Nordsee. In Mittelschweden liegen nicht nur der nördliche Teil des Vänern, sondern auch andere große Seen, wie der nördliche Teil des Vättern sowie Mälaren und Hjälmaren.

 

Und nicht nur all die großen und kleinen Seen und Fließgewässer des Binnenlandes laden zum Angeln ein, sondern auch die Ostseeküste mit ihren berühmten, attraktiven Schärengürteln.”

 

Fischen

Sven erzählt: „Interessant ist für Angler in Mittelschweden vor allem der Hecht, den es hier überall reichlich und mit hohem Durchschnittsgewicht gibt. In den nährstoffreichen Gewässern, vor allem etwas weiter unten in den Abflussbereichen, gibt es außerdem einen guten Zanderbestand. Überall gibt es gute Vorkommen von Karpfenfischen, wie Plötze, Rotfeder, Brachse, Güster und Ukelei. In vielen Gewässern gibt es auch die Karpfenfische Aland, Rapfen, Schleie, Döbel und andere.“

 

Lachs und Meerforelle leben in den unteren Bereichen der Flüsse, die ins Meer münden. Im Vänern wird viel gefischt, vor allem Schleppangeln auf mehrere Stämme prächtiger schwerer Lachse und Forellen ist beliebt. Auch im Vättern leben eine große Forelle und sogar der Großsaibling. In einigen Gewässern im Norden Mittelschwedens gibt es auch Äsche und stationär lebende Forelle.

 

Anna sagt – „Eine Kuriosität ist, dass man sogar mitten in der Hauptstadt beim Königlichen Schloss und direkt am Reichstag, wo ein kurzer Strom ins Meer hinaus fließt, ausgezeichnet auf Meerforelle und zeitweise auch Zander und Barsch fischen kann.”

 

   Wie Hecht und Barsch ist der Zander ein heiß begehrter Sportfisch, und in vielen Gewässern in
   Mittelschweden erreicht er ein imposantes Gewicht.

 

„Mittelschweden weist in Ost-West-Richtung ganz unterschiedliche Landschaftstypen auf“, erklärt Sven. – „Und, nicht zu vergessen, liegt auch die Hauptstadt Stockholm hier.“

 

 
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